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Risikohinweise für Aktienhandel, besonders bei sogenannte „Nebenwerten“

Grundsatz: Eine Aktienanlage ist eine spekulative Risikoanlage mit erheblichen Verlustrisiken.

Eine Aktienanlage ist eine unternehmerische Beteiligung. Ein Aktionär ist nicht Gläubiger des Unternehmens, sondern an diesem beteiligt. Er hat daraus Rechte aber auch Risiken. Der Wert der Aktie hängt von der Unternehmensentwicklung ab (Risiko der unternehmerischen Beteiligung). Die Risiken des Unternehmens liegen in der allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklung (Konjunktur) und der besonderen Situation des Unternehmens, das sich im Markt behaupten muss. Der Erfolg des Unternehmens beeinflusst den Wert der Aktie. Bei einer sehr negativen Entwicklung des Unternehmens (Insolvenz) besteht das Risiko des Totalverlustes.

Bei Spezialwerten und Innovationswerten ist das Unternehmen oft nur in einen engem Bereich tätig, neu am Markt und eine Beteiligung risikoreicher. Ein Erfolg ist schwer absehbar und von vielen Faktoren abhängig. Die Unternehmen verfügen oft über keine Historie oder Erfolge. Es besteht ein erhöhtes Emittentenrisiko.

Bei Nebenwerten und Freiverkehrswerten bestehen zusätzliche erhebliche Risiken:

  • Eingeschränkte Handelbarkeit: Die Marktliquidität bei Nebenwerten ist häufig so gering, daß ein Verkauf der Aktien nicht oder nur sehr schwer möglich sein kann.

  • Risiko der Preisbildung und Kurse: Bei Nebenwerten besteht oft eine enge Marktsituation und wenig Liquidität. Preise werden hier oft nur gestellt und ihnen liegen keine tatsächlichen Marktabschlüsse, also nicht Angebot und Nachfrage, zugrunde. Die Spanne (“Spread”) zwischen dem Ankaufspreis (sog. bid oder Geldkurs) und dem Verkaufspreis (ask oder Briefkurs)ist bei solchen Werten oft sehr hoch und wird willkürlich von sog. Market Makern festgelegt. Der Spread stellt einen sofortigen Verlust dar. Eine faire Preisbildung ist nicht gewährleistet. Der Anleger riskiert, dass er Nebenwerte, auch bei Erwerb über die Börse, zu hohen Willkürpreisen erwirbt – jedoch diese Preise, sobald das Interesse der für die Emission bzw. ihren Vertrieb Verantwortlichen und des bisherigen Market Makers oder der bisherigen Market Maker an der Kurspflege erlahmt – zusammenbrechen und ihm keine Möglichkeit mehr zum Verkauf bleibt.

  • Missbrauchsgefahr-Manipulationsgefahr: Den Freiverkehrsmärkten ist gemeinsam, dass die Preisbildung stark von den Aktivitäten bestimmter weniger Teilnehmer beeinflusst werden. Deren Verhalten bestimmt das Marktgeschehen. Das Fehlen einer normalen Angebots- und Nachfragesituation oder eines allgemeinen Interesses und der dadurch bedingte Einfluss weniger Personen auf die Preise gibt die Möglichkeit und erhöht die Wahrscheinlichkeit von Manipulationen der Preise zu Lasten der Anleger.

  • Informationsdefizit und Informationsmonopole: Nebenwerte haben oft keinen Bekanntheitsgrad und werden in der Börsenpresse kaum beachtet. Es ist oft äußerst schwierig die Aktie einzuschätzen und zu Informationen zu kommen. Man ist hier weitgehend auf das Unternehmen angewiesen.

  • Hohe Kursschwankungen: Bei Nebenwerten bestehen oft sehr hohe Kursschwankungen und plötzliche Kurseinbrüche.

  • Mittelzufluss: Der Kaufpreis geht an den Verkäufer, nicht an das Unternehmen. Er erhöht nicht Unternehmenswert.

  • Risiken bei einer außerbörslichen Abwicklung der Aufträge – außerbörslicher Erwerb:

Bei einer außerbörslichen Abwicklung von Aufträgen zum Kauf oder Verkauf von Aktien, werden die Aufträge nicht über die Börse durchgeführt, sondern außerhalb der Börse durch einen eingeschalteten Finanzdienstleisters, der Käufer und Verkäufer zusammenbringt. Diese Aufträge können daher nicht durch Börsenteilnehmer bei der Preisfeststellung an der Börse berücksichtigt werden.

Dem Anleger wird damit die Möglichkeit genommen, durch eine Auftragsdurchführung über die Börse einen möglicherweise für ihn besseren Preis zu erzielen. Er profitiert weiter eventuell nicht von den Schutzmaßnahmen, die bei einer Börsenausführung eingreifen würden. Diese Punkte gelten unabhängig davon, ob sein Auftrag zu den an der jeweiligen Börse notierten Kursen abgewickelt wird.

Der Anleger muss bei einer Abwicklung über die Börse auch beachten, dass er, gerade bei marktengen Werten auch durch seinen eigenen Auftrag, auf die Börsenkurse einwirkt und er hier möglicherweise eine Kursbewegung zu seinen Ungunsten auslöst. Der Anleger muss sich daher gut überlegen, ob er eine Ausführung an der Börse oder außerhalb der Börse möchte.

Beachten Sie die weiteren Risikohinweise!

Sollten Sie Fragen haben, können Sie uns unter +49 (0)30 789 59 75 - 0 gern anrufen, oder uns eine Nachricht per e-mail.

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Scroller© 2010 Max Vergelli

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